| Hermann Schulze - Delitzsch | [ Zurück ] |
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Sein Leben
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1808 am 29. August 1808 als Sohn des Bürgermeisters und Justizrates August Wilhelm Schulze im Hause Markt 11 geboren |
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| 1827/30 Jurastudlum in Leipzig und Halle | |
| 1838 Assessorexamen, Oberlandesgerichtsassessor in Naumburg | |
| 1840/49 Patrimonialrichter in Delitzsch | |
| 1846 Gründung der Delitzscher ,,Liedertafel", Schaffung eines Hilfskomitees zur Linderung des Hungers im Winter 1846/47 | |
| 1848 Wahl zum Abgeordneten der Kreise Delitzsch und Bittenfeld für die Preußische Nationalversammlung, Doppelname Schulze-Delitzsch entsteht | |
| 1849 Gründung der Kranken- und Sterbekasse, Gründung der Tischler- und Schuhmacherassoziation | |
| 1850 Steuerverweigerungsprozeß, Freispruch, Versetzung nach Wreschen, Unterbrechung der parlamentarischen Tätigkeit, Gründung des Vorschußvereins | |
| 1851 Abschied vom Staatsdienst und Rückkehr nach Delitzsch | |
| 1855 Herausgabe des Handbuchs ,,Vorschuß-und Kreditvereine als Volksbanken | |
| 1859 verbandsmäßige Organisation der Genossenschaften mit Schulze als Vorsitzendem, Mitbegründer des ,,Deutschen Nationalvereins"; Wahl in das preußische Abgeordnetenhaus Übersiedlung der Familie nach Potsdam Durchsetzung des Genossenschaftsgesetzes in Preußen und im Norddeutschen Bund, Abgeordneter im Norddeutschen Reichstag | ![]() |
| 1871 Wahl in den Deutschen Reichstag bis zu seinem Tod, Mitbe- gründer des ,,Deutschen Volksbildungsvereins” | |
| 1873 Ehrendoktorwürde der Universität Heidelberg | |
| 1883 am 29. April 1883 in Potsdam verstorben | |
| Die Stadt Delitzsch setzte ihrem großen Sohn auf dem Marienplatz ein Denkmal, das am 13. September 1891 geweiht wurde. | |
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